Impulse aus dem Rigi-Gebiet

Die Alphorn-Jurorinnen und -Juroren des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes widmeten sich am diesjährigen Impulstag den Melodien von Armin, Flavian und Ramon Imlig und lernten die Schwyzer Büchelkultur genauer kennen.

Der Impulstag der Zentralschweizer Alphornjuroren geht zurück auf die Initiative von Toni Wigger, der damit den gegenseitigen Austausch und auch die gegenseitige Kenntnis der lokalen Alphorntraditionen vertiefen wollte. Nach der ersten Ausgabe im Entlebuch und der zweiten auf Melchsee-Frutt standen nun die Rigi, unsere Melodien sowie die typisch Schwyzerische Büchelkultur im Fokus.

Die Alphornjurorinnen und -juroren bei der Probearbeit

Die Alphornjurorinnen und -juroren bei der Probearbeit (Bild: Toni Wigger)

Bei strahlendem Wetter wurden an verschiedenen Posten auf dem Rundgang zu Fuss und mit der Rigi-Bahn Alphornstücke von Armin Imlig, Ramon Imlig, Paul Frehner und Flavian Imlig eingeübt. Dabei waren die Komponisten selbst als Probeleiter im Einsatz. Höhepunkt war das Konzert auf Rigi Kulm vor einem auch wetterbedingt sehr zahlreichen Publikum.

Die Büchelexperten Armin Mattmann, Maria Schuler-Arnold und Armin Imlig hatten geografische, historische und musikalische Hinweise zum Schwyzer Büchelspiel

Die Büchelexperten Armin Mattmann, Maria Schuler-Arnold und Armin Imlig hatten geografische, historische und musikalische Hinweise zum Schwyzer Büchelspiel (Bild: Toni Wigger)

Auf dem Chänzeli und im Klösterli war zudem nicht das Alphorn, sondern der Büchel Thema. Armin Mattmann, Maria Schuler-Arnold und Armin Imlig präsentierten zuerst die musikalischen Zusammenhänge zwischen Naturjuuz und dem traditionellen Büchelspiel, wie es auf und um die Rigi immer noch praktiziert wird. Armin Mattmann brachte sogar eine Tonaufnahme aus den 1940er-Jahren mit, die diesen Zusammenhang eindrücklich hörbar machte. Im Klösterli, einem weiteren Wallfahrtsort auf der Rigi, wies Armin Imlig dann ebenso eindrücklich auf die Ursprünglichkeit der dem Alphorn- und Büchelspiel zugrunde liegenden «Naturtönigkeit» hin, die auch am Ursprung der kirchlichen Musik liegt. Im traditionellen «Betruf vo de Zingelalp» wurde auch dieser Zusammenhang erlebbar.

Den gemütlichen Abschluss dieses Impulstages, der intensive musikalische Weiterbildung und wichtiges Team building zugleich ist, machte ein gemütliches Abendessen auf dem schönen Biohof Fluofeld bei der Familie Reichmuth in Oberarth.

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